Kooperationsklasse mit der Friedrich-Fröbel-Schule Herrenberg
Zum Schuljahresbeginn 2007 startete die Kooperation zwischen der Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) und der Albert-Schweitzer-Schule (ASS).
Warum? Bei der Einschulung ist es bei einigen Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht eindeutig zu entscheiden, welcher Lernort für sie der richtige ist. Dieses Angebot ist vor allem für Kinder gedacht, die eine besondere sonderpädagogische Beobachtung und Förderung benötigen.
Ziele
Im Verlauf der ersten drei Schulbesuchsjahre soll mit zusätzlich begleitender Förderung und Diagnostik die Entscheidung nach dem passenden Lernort für das Kind getroffen werden. Das heißt konkret: Das Kind ist Schüler/in der FFS und wird an der ASS unterrichtet. Hat es nach 3 Jahren den Leistungsstand, der für einen Übertritt in die Mittelstufe der Förderschule erforderlich ist, erreicht, so kann eine Umschulung an die Förderschule stattfinden. Ist es dagegen für die weitere persönliche Entwicklung sowie der beruflichen Perspektive erforderlich, so wird das Kind an der FFS unterrichtet.
Wie arbeiten wir?
Die „Kooperationskinder“ werden in der jahrgangsgemischten Klasse 1-3 an der ASS unterrichtet und sind in den gesamten Unter- richtsvormittag integriert. Es können bis zu 6 Kinder aufgenommen werden. Unterrichtet werden sie vom Lehrerinnenteam der ASS als auch von einer Lehrerin der FFS. Somit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Kinder zeitweise in kleineren Lerngruppen unterrichtet werden. Die Klassenstärke umfaßt 10-12 Kinder. Die Unterrichtszeit beträgt 22 Wochenstunden. Die Kinder werden in den meisten Fällen morgens von einem Taxiunternehmen von zu Hause abgeholt und nach Unterrichtsschluß um 12 Uhr heimgebracht. Nach dem Unterricht gibt es das Angebot der Kernzeitbetreuung.
Zusammenarbeit
- Intensive Zusammenarbeit mit den Eltern
- Gespräche mit allen an der Förderung beteiligten Personen z.B. mit Therapeuten, Logopäden, Fachärzten, ...
- Gemeinsame Aktivitäten mit der FFS
Aufnahmekriterien
Zielgruppe sind Erstklässler, bei denen im Rahmen der Einschulungsdiagnostik Leistungen festgestellt werden, die im Grenzbereich zwischen der Schule für Geistigbehinderte und der Förderschule liegen. Es besteht aber auch die Möglichkeit für Kinder, die
- zuerst an der FFS eingeschult werden, das 1. Schuljahr dort verbringen und dann in die Koop-Klasse aufgenommen werden
- direkt aus der Grundschule kommen
Grundvoraussetzung für die Aufnahme ist neben dem festgestellten Förderbedarf das Einverständnis der Eltern.
Ansprechpartnerinnen:
Annette Hübsch
Tel. 07032/94700 (FFS)
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Gerlinde Herz
Tel. 07032/5205 (ASS)
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Alle Informationen zur Kooperationsklasse bekommen Sie auch als Download im Informations-Flyer. Entweder hier klicken oder im Downloadbereich.






