Kooperationsklasse mit der Friedrich-Fröbel-Schule Herrenberg

Ausgangssituation

Die Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg (ASS) wird regelmäßig von Kindern besucht, deren Leistungen im Grenzbereich zwischen einer geistigen Behinderung und einer Lernbehinderung liegen. Daher gab es nach Durchlaufen der ersten Schulbesuchsjahre, in der Regel ab der Mittelstufe (Klasse 4-6) häufiger Umschulungen an die Friedrich-Fröbel-Schule (FFS). Da Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf mitunter ein Entwicklungspotential aufweisen, das bei der Schuleingangsdiagnostik noch nicht genau eingeschätzt werden kann, musste zu einem frühen Zeitpunkt die Entscheidung nach dem geeigneten Lernort getroffen werden, was sich gerade bei Schüler/innen im Grenzbereich dieser beider Schularten als schwierig erwies.

Daher entstand aus beiden Lehrerkollegien der Wunsch nach mehr Kooperation zwischen beiden Schulen. Im Schuljahr 2007/08 entstand zunächst ein Schulversuch der „ausgelagerten Klasse“. Nach vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit, hat sich aus dem damaligen Pilotprojekt die heutige “Kooperationsklasse“, als fester Bestandteil an der ASS und der FFS entwickelt.

Ziele

Ziel ist die Umschulung der Kooperationskinder am Ende der Klasse 6 an die ASS.

 

Begegnungsprojekt der Albert-Schweitzer-Schule und der Pfalzgraf-Rudolf-Schule im Schuljahr 2014/15

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Im zweiten Halbjahr dieses Schuljahres war es wieder soweit. Nach den durchweg positiven Erfahrungen des Austauschs beider Schulen vor zwei Jahren, trafen sich Anfang dieses Jahres die Lehrerinnen der Klassenstufe 1-3 der Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg und die Lehrerinnen der Klasse 3d und der Internationalen Vorbereitungsklasse der Pfalzgraf-Rudolf-Schule Herrenberg, um wieder ein Begegnungsprojekt zu planen. Koordiniert und begleitet wurden wir Lehrerinnen dabei - wie bereits vor zwei Jahren - von unserer gemeinsamen Schulsozialarbeiterin Christin Reich. Finanziert wurde diese Begegnungsmaßnahme von Kindern mit und ohne Behinderung durch das Regierungspräsidium Stuttgart und das staatliche Schulamt Böblingen.

Begegnungsmaßnahme ASS und PRS

Begegnungsmaßnahme ASS - PRSVier besondere Schulvormittage durften  im 2. Schulhalbjahr 2012/13  SchülerInnen der Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg und der Pfalzgraf-Rudolf-Schule Herrenberg bei gemeinsamen Spiel- und Bastelaktionen erleben. Angestoßen und finanziert wurde diese Begegnungsmaßnahme von Kindern mit und ohne Behinderung durch das Regierungspräsidium Stuttgart und das Staatliche Schulamt Böblingen.

Federführend für die Durchführung und die Koordination war Christin Reich, die als Schulsozialarbeiterin, sowohl an der Albert- Schweitzer- Schule als auch an der Pfalzgraf-Rudolf-Schule tätig ist.

Kooperation mit dem Diasporahaus Bietenhausen e.V.

Sonderpädagogischer Dienst Erziehungshilfe an der Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg

Aufgabe ist die Förderung von Schülerinnen und Schülern, die einen zusätzlichen Förderbedarf im sozialen und emotionalen Bereich haben. Dazu gehören Schüler und Schülerinnen der Schule für Erziehungshilfe, die an der Förderschule inklusiv beschult werden, aber auch Schüler und Schülerinnen, die zur Kooperation gemeldet wurden, außerdem nicht benannte Kinder, bei denen es um aktuelle Kriseninterventionen oder eine kurzfristige Begleitung geht.

Dies geschieht mit Einzel- oder Gruppenförderung, durch Beratung der Lehrkräfte, Teamteaching, Unterstützung im Unterricht, Teilnahme an Klassen- und Stufenkonferenzen und an Elterngesprächen, Elternarbeit, Zusammenarbeit mit dem Jugendamt (ASD), dem Schulamt, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Psychologischen Beratungsstelle und anderen Beratungsstellen. Wenn Schülerinnen und Schüler in Tagesgruppen oder Wohngruppen untergebracht sind, eine Familienhilfe oder Tagesmutter die Familie unterstützt, wird der Kontakt gesucht und eine gemeinsame Linie erarbeitet.

Es werden sonderpädagogische Gutachten und Berichte fürs Jugendamt, fürs Schulamt und für medizinische Fachdienste erstellt. Zweimal im Jahr gibt es bei einem gemeinsamen Treffen mit der Schulleitung, Stufenvertreterinnen und Stufenvertretern und interessierten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zur Rückmeldung.